3. APHIN-Symposium
Die Philosophie und ihre Kinder - Zur Emanzipation wissenschaftlicher Disziplinen

17. - 20. Nov. 2022
Göttingen

Auftakt am Welttag der Philosophie, 17.11.2022

Öffentliche Vorträge im Adam-von-Trott-Saal

Im Jahr 2005 rief die UNESCO-Generalkonferenz den Welttag der Philosophie aus, der seither jeweils am dritten Donnerstag im November begangen wird. Er soll Anlass sein, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf philosophische Fragen und auf die Philosophie als Disziplin zu richten. Bei den Veranstaltungen zum Welttag der Philosophie kommen interessierte Laien und Fachgelehrte zum Dialog zusammen, und es zeigt sich, dass die Philosophie eine notwendige Ergänzung zum Fakten- und Methodenlernen und somit entscheidende Grundlage für alle anderen Disziplinen ist.

Dies ist auch das Anliegen des APHIN e.V. und insbesondere der Symposien. Daher wird das 3. APHIN-Symposium, das unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission steht und dessen Leitthema das Verhältnis der einzelnen Disziplinen zur Philosophie ist, mit einem öffentlichen Auftakt am Welttag der Philosophie beginnen.

Die Vortragenden:

Das 3. APHIN-Symposium

18. - 20. Nov. 2022
Historische SUB

Das 3. APHIN-Symposium steht unter dem Titel Die Philosophie und ihre Kinder - Zur Emanzipation wissenschaftlicher Disziplinen. Alle sogenannten Einzeldisziplinen haben sich im Laufe der europäischen Denkgeschichte aus der Philosophie herausgelöst. Wann kam es zu dieser Emanzipation und Loslösung und warum gerade in diesem Moment oder in dieser wissenschaftshistorischen Situation? Wie stellt sich das Verhältnis der Mutter zu den Kindern heute dar? Welches philosophische Erbe findet sich noch immer in den emanzipierten wissenschaftlichen Disziplinen und welche Rolle, Bedeutung und womöglich Notwendigkeit kommt ihm dort zu? Diesen und vielen anderen Fragen wollen wir beim 3. APHIN-Symposium nachgehen.

Das Symposium richtet sich nicht nur an Vertreterinnen und Vertreter der Philosophie, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie der Mathematik; vielmehr soll die Diversität der in den Fachbeiträgen repräsentierten Disziplinen einen möglichst weiten Blick auf das Thema des Symposiums öffnen. Die Veranstaltung wird Gelegenheit bieten, die jeweils vorgestellten Thesen intensiv mit einem interdisziplinären und interessierten Publikum zu diskutieren.

Schirmherrschaft, Kooperation und Förderung

Über APHIN

Was steckt im APHIN?

Der Arbeitskreis philosophierender Ingenieure und Naturwissenschaftler (APHIN e.V.) ist ein wissenschaftlicher, bildungsorientierter, interdisziplinärer und gemeinnütziger Arbeitskreis im Spannungsfeld von Philosophie, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Er ist offen für alle, die mit Freude und Neugierde über ihren eigenen fachlichen Tellerrand hinausschauen und in der Philosophie die Möglichkeit entdeckt haben, dieser Freude und Neugierde einen adäquaten Raum zu geben. Seine Gemeinnützigkeit gründet sowohl auf Wissenschaft und Forschung als auch auf Volks- und Berufsbildung; Studierendenhilfe.
Zum wissenschaftlichen und bildungsorientierten Veranstaltungsspektrum gehören Tagungen, Symposien, Seminare, Vorträge und philosophisch-historische Stadtspaziergänge. APHIN betreibt im Bereich Bildung, Wissenschaft und Forschung mehrere Arbeitsgruppen, darunter die Gruppen Philosophie und Technik, Philosophie und Informatik, Philosophie und Kunst, Philosophie und Lebenswelt sowie Freude am Philosophieren. Aus diesen Arbeitsgruppen haben sich mit im Laufe der Zeit eigene Forschungsschwerpunkte entwickelt. Die Ergebnisse publiziert APHIN in seiner eigenen wissenschaftlichen Reihe „Philosophie, Naturwissenschaft, Technik“. Alle Veranstaltungen von APHIN verfolgen den Zweck der Gemeinnützigkeit, sind grundsätzlich für alle Interessierten offen und werden durchweg ehrenamtlich geplant, organisiert und durchgeführt. Unsere inzwischen über einhundert Mitglieder kommen aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen: Ingenieurwissenschaft, Naturwissenschaft, Philosophie, Mathematik, Informatik, Medizin, Theologie, Pädagogik, Psychologie, Erziehungswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Rechtswissenschaft, Medienwissenschaft und Kunst und, last but not least, Studierende aller Fachbereiche.